Exemplarisch berichtet eine Firmgruppe über Ihren Weg zur Firmung

Unsere Firmgruppe (Nicole Anfang, Sofie Leitner, Barbara Fuchs, Christian Blank, Lukas Schenk, Matthias Zahnbrecher) bereiteten sich seit Februar, zusammen mit unseren Firmbegleiterinnen Rosmarie Zahnbrecher und Annemarie Fuchs, auf die Firmung am 14. Mai 2011 vor. Aufgabe war es, das Markus – Evangelium zu lesen und sich damit auseinander zu setzen. Das war gar nicht so einfach, denn wer von uns hatte sich vorher schon einmal mit Texten des Neuen Testamentes auseinander gesetzt? Mit der Zeit merkten wir aber, dass sie sehr viel mit unserem Leben zu tun haben, auch wenn wir nicht gleich den Sinn erkennen und einen Bezug zu uns und unserem Leben finden konnten.

Die Berufungsgeschichten der ersten fünf Jünger Jesu haben uns sehr gut gefallen, weil sie sehr „cool“ formuliert waren und wir sie so gut verstehen konnten. Nach unserem Gottesdienst machten wir es uns mit mitgebrachter Brotzeit gemütlich und ratschten noch sehr lange.

Die Zeit der Mitte feierten wir mit einem Wortgottesdienst und anschließender Agape – Feier. Wir trafen uns dazu im Jugendzimmer. Es war sehr ungewohnt für uns so im kleinen Kreis einen Gottesdienst zu feiern, bei dem jeder von uns mitwirken durfte.

Zur Vorbereitung gehörte es auch, dass sich jede Gruppe sozial engagieren sollte. Wir überlegten uns gemeinsam, wie wir uns bei uns in der Pfarrei einbringen können. Einmal im Monat treffen sich die älteren Frauen der Pfarrei zum Hoagart im Pfarrsaal. Wir nahmen uns vor, einen Nachmittag zu gestalten und zu bewirten. Die Buben studierten einen kleinen Sketch ein und die Mädels probten fleißig Frühlingslieder und Lieder, die uns schon während der Firmvorbereitung begleitet hatten. Jeder von uns stellte seine Backkünste unter Beweis und brachte einen Kuchen mit. Am Tag zuvor deckten wir die Tische im Pfarrsaal und schmückten sie mit Frühlingsblumen. Die Hoagart – Frauen haben uns sehr gut aufgenommen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht diesen Nachmittag für andere da zu sein. Wir wurden mit guter Laune, Freude und Applaus belohnt. Gemeinsam war dann auch das Aufräumen wieder schnell geschafft.

Am 14. Mai durften wir alle einen schönen Firmtag und einen eindrucksvollen Gottesdienst mit Weihbischof Wolfgang Bischof erleben. Die Geschichten des „Huaba Bauern“ und vom Pfarrer der sich von der Feuerwehr nicht helfen lassen wollte, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben. Nicht nur das Wetter passte. Auch beim Gottesdienst Klappte, trotz so vieler Firmlinge, dank der guten Vorbereitung durch unseren Pastoralreferenten Herrn Förg alles hervorragend. Beim letzten Gruppentreffen wanderten wir von Partenhausen zur Kapelle nach Froschham. Was viele nicht wissen: dort stand noch vor 300 Jahren eine Kirche in der 300 Menschen Platz hatten und die zur Pfarrei Otting gehörte (wie auch Kammer). Dort machten wir ein gemütliches Picknick und ratschten viel über die Firmung und wie unser Lebensweg jetzt weitergeht, was wir nach der Schule machen wollen, welche Berufe wir ergreifen wollen. Auf dem Rückweg waren wir uns einig, dass es schade ist, dass jetzt unsere Treffen schon zu Ende sind. Soziale Aktionen, Gottesdienste, Aktivitäten

Unsere Firmlinge engagieren sich mit Freude für Andere

Umzug des Waginger Flohzirkus, einer Kleinkindergruppe, die sich einmal in der Woche in der Pfarrei trifft, in den Kindergarten (Firmgruppe Schmid/Kirchner).

 

Mithilfe bei der Renovierung des Waginger Kindergartens durch die Firmgruppe Gröbner

Die Firmgruppe Otto half mit großem Einsatz  bei der Altpapier- und Altkleidersammlung der Waginger Kolpingsfamilie.

Am 16. April besuchte eine Gruppe der  Leada Firmlinge mit ihren Firmbegleitern Gitti Kendler und Sabine Reinmiedl das Altenheim in Waging. Sie wurden dort schon von den Bewohner des 1. Stocks sehnsüchtig erwartet. Und sogleich ging es dann auch los mit der Ausgabe der Kuchen, den die Mädchen selber gebacken haben. Nach dem "Kaffeeklatsch" wurden dann Spiele gespielt oder mit einigen Bewohner die Kapelle besichtigt.Anschließend wurden Firmlinge und Firmleiter von Herr Frank durch das Haus geführt, deshalb nochmal ein großes "Dankeschön" an ihn.

Die Firmgruppe von Sabine Fenninger und Andrea Lechner "bewaffnete" sich mit entsprechendem Gerät und beteiligte sich an der Aktion "Sauberes Wonneberg".

Die Firmgruppe Fenninger machte einen Ausflug zur Lebenshilfe nach Traunreut. Gemeinsam mit den Beschäftigten der Lebenshilfe wurde der Betrieb erkundet.

Die Firmgruppe von Alexandra Tanner und Monika Reiter besuchte im Seniorenheim Waging die Station 1 / 2 und berichtet: "Nachdem wir Kaffee und Kuchen mit den Senioren getrunken hatten,
malten wir mit den Seniorenheimbewohnern Ostereier und kleine Blumentöpfe an. Anschließend bekamen wir noch eine Führung durchs Seniorenheim und Herr Frank zeigte uns ein paar sehr interessante Einrichtungen für die Senioren z.B. eine spezielle Badewanne sowie eine besondere Toilette. Unser Nachmittag war sehr schön und lehrreich. Wir bedanken uns bei den Bewohnern und Mitarbeitern des Seniorenheims."

Gruppengottesdienste

Etwa nach der Hälfte der Firmstunden feierte jede Gruppe einen Gottesdienst, aber einmal nicht auf die übliche Form, sondern selbständig in der Gruppe oder zusammen mit anderen Firmgruppen. Hier einige Bilder und Beispiele von der etwas anderen Art Gottesdienst zu feiern:

Eine Waginger Gruppe, die Firmgruppe Kirchner/Schmid, feierte zusammen mit den Gruppenleitern einen Gottesdienst auf dem Mühlberg, den sie selbst aktiv mitgestalteten.


Die Leonharder Gruppen feierten alle gemeinsam im Leonharder Vereinsraum einen Gottesdienst mit GR Marianne Aicher, anschließend wurde eine Agape gefeiert.

Da jeder Jugendliche etwas zur Agapefeier mitgebracht hatte, konnten die Firmhelfer ein tolles Büffett gestalten, das auch schnell mit großen Appetit geplündert wurde.

Jeder Firmling überlegte sich für die Fastenzeit ein Fastenopfer. Diesen schrieben sie in der letzten Firmstunde auf einen Zettel und hängten ihn an diesem Abend an einen „Fastenbaum“ (Apfelbaum, gespendet vom Gartenbauverein). Dieser hat während der Osterzeit einen Platz in der Kirche gefunden.

Jugendkreuzweg am Freitag um 19 Uhr in Waging "Aus seiner Sicht"

Sie sind schrill, außergewöhnlich und fordern heraus, die 24 großformatigen Bilder, die der Adelschlager Theologe und Künstler Stefan Weyergraf, genannt Streit, zum Leidensweg Jesu gestaltet hat. Neun seiner Bilder illustrieren den diesjährigen Ökumenischen Kreuzweg der Jugend. Die Betrachtenden verfolgen dabei die Leidensgeschichte im wahrsten Wortsinn aus dem Blickwinkel Jesu. Christus selbst ist daher auf keinem der Werke zu sehen. „Die Betrachter werden selbst Teil des Kreuzwegs, sehen ihn durch Jesu Augen. Die Art der Bilder zwingt uns, neu hinzuschauen, neu Stellung zu beziehen und uns neu in Jesus. Weitere Infos.

Jugendgottesdienst für alle Firmlinge des Pfarrverbandes
am Sonntag, 27. März um 10 Uhr in Waging 

Der Gospelchor "Da Capo" unter Leitung von Eva Fenninger gestaltete den Gottesdienst, der von Pfarradminstrator Markus Moderegger gefeiert wurde. Das Thema des Gottesdienstes lautete: "Ist Gott in unserer Mitte". PR Peter Förg stellte den Jugendlichen diese Frage und legte Wert darauf, dass jede und jeder die Frage ganz persönlich an sich heranlässt und in der kommenden Zeit  seine eigene ganz persönliche Antwort findet. Pfarrer Moderegger lud die Jugendlichen ein, diese Frage in der Feier der Osternacht mit dem Taufbekenntnis zu beantworten.

Die Firmlinge hatten zu diesem Gottesdienst zwei Fußabdrücke aus Papier mitgebracht, beschriftet mit Vor- und Zunamen, diese legten sie auf den Boden der Kirche. Nach dem Gottesdienst wurden die Fussabdrücke von den Gottesdienstteilnehmern mitgenommen, um  an die Jugendlichen zu denken und für die ganz persönlich zu beten.

Die Firmnegleiter treffen sich mit Peter Förg zur Vorbereitung der Aktivitäten 

145 Mädchen und Jungen bereiten sich im Pfarrverband Waging auf die Firmung am 14. Mai 2011 mit Weihbischof Wolfgang Bischof vor. Viermal treffen sich die 34 Erwachsenen, die die Jugendlichen in 21 Gruppen  auf dem Weg zur Firmung begleiten. Pastoralreferent Peter Förg, der die Firmvorbereitung im Pfarrverband leitet, freut sich über das große Engagement der Firmbegleiter, die, allesamt Eltern von Firmlingen, ihren Kindern und deren Freunden damit ein großes Geschenk machen: „Sie schenken den Jugendlichen ihre kostbare (Frei-) Zeit, um für sie wichtige Glaubens- und Lebenserfahrungen zu ermöglichen, die nicht zu unterschätzen sind.“

Thematischer Leitfaden für die Firmvorbereitung ist das Markus-Evangelium, weil es als das kürzeste Evangelium gerade noch überschaubar ist und schon in der frühen Kirche als erste christliche Jüngerschafts-Schule galt. Während des Kurses wird in den  Gruppen das gesamte Markus-Evangelium gelesen. Dies soll eine persönliche Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der Person Jesu ermöglichen und gleichzeitig deren Identitätsfindung auf dem Weg zum Erwachsenwerden bestärken. Die Jugendlichen haben auch die Möglichkeit sich in verschiedenen sozialen Projekten für die Pfarrgemeinden einzubringen, etwa im Kindergarten, im Seniorenheim oder im Eine-Welt-Team.